Dienstag 27.03.2012 The Chap / Baby of Control – Hafen 2


spex  & OFFENBACH AM MEER präsentieren im Hafen 2 den intellektuell überdrehten Popentwurf:

The Chap

Das sagt die spex: „The Chap stehen für einen wie beiläufig hingeworfenen Patchwork-Pop voller verschachtelter Pop-Zitate. Dabei fehlt es den Londonern nichtan hart erarbeiteten Dilettantismus. Und auch nicht an großartigen Melodien.“

Support: Baby of Control (FFM/OF)

Baby of Control ist ein Feuerwerk der Gefühle, ein bunter Blumenstrauß der Volksmusik, ein Potpourri an Gassenhauern, ein in LSD getunkter pappmachéner Traum! Verwunschene Eurodance-Hymnen, Helium-Rap und Disco-Core!

The Chap ist eine Band aus London und Berlin. Sie sorgen bei ihren Auftritten für spontane Euphorie-Ausbrüche und aufgeregte Schnappatmung. Ausgelassen fröhlich und augenzwinkernd schräg, wie man es von ihrem surrealen Pop-Entwurf gewohnt ist. Wieder einmal erweist sich OFFENBACH AM MEER als Perlentaucher und holt mit The Chap eine Band in den Hafen 2, die einen einzigartigen Sound zu bieten hat und mit nichts aber auch gar nichts anderem zu vergleichen ist. Und auch wenn es geradezu nervt das Wort B U N D E S P R Ä S D E N T überhaupt in den Mund zu nehmen: Sänger und Gitarrist Johannes von Weizsäcker ist tatsächlich der Großneffe von Richard von Weizsäcker.

“We Are Nobody” ist das fünfte Album von The Chap, deren bisherige musikalische Abenteuer nach eigener Aussage klangen wie “eine hektische Hybride von fast allem, was sich jemals in der modernen westlichen Welt ereignet hat”.

The Chap / Even Your Friend from Lo+LOAF TV on Vimeo.

Das bedeutete äußerst eingängige Popsongs voller unbotmäßiger Geräuschunterbrech-ungen, sowie Texte über Asthma, positives Feedback vom Chef oder den Wunsch, sich selbst zu klonen. Auf “We Are Nobody” haben The Chap ihrer eigentlich schon immer zugrunde liegenden Melancholie erlaubt, zum direkt prägenden Element zu werden, und so ist ein sensibles, klanglich einheitliches und, nun ja, äußerst melancholisches Album daraus geworden. Nicht, dass The Chap dadurch ihre Originalität eingebüßt hätten: Auch wenn sie sich wie hier, erstmals frei von Ironie, mit Verlust, Entwurzelung und Identitätsauflösung befassen, sorgen entrückt hochgepitchte Gitarren, unorthodox und doch extrem eingängige Melodien sowie der typisch distanzierte Stimmvortrag dafür, dass The Chap auch weiterhin so klingen wie niemand sonst jemals.

The Chap sind:
Keith Duncan: drums, percussion, vocals, computer
Panos Ghikas: bass, guitar, vocals, violin, viola, drums, computer
Claire Hope: vocals, keyboards
Berit Immig: vocals, keyboards, ukulele
Johannes von Weizsäcker: guitar, vocals, cello, computer, ukulele

„We Are Nobody“ erscheint am 17. Februar 2012 auf Lo Recordings / K7 / Alive!.

Einlass: 20.00 h, Beginn: 20.45, h

VVK 10 € zzgl. Geb.,  AK 13 €

Tickets kann man hier kaufen

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